Erkennung ineffizienter Wärmepumpen, gezielte Betriebsoptimierung und Reporting anrechenbarer Einsparungen im Rahmen von EffEl

Circa 40% der installierten Wärmepumpen weisen einen Optimierungsbedarf auf. Das Stromeinsparpotenzial beträgt je Anlage mit Bedarf zwischen 0,9 und 4,5 MWh. Je 1'000 Anlagen im Netzgebiet ergibt sich damit ein Potenzial von 0,4 bis 1,8 GWh. Damit adressiert das Programm einen relevanten Hebel zur Erreichung von Effizienzzielen im Versorgungsgebiet.
KI-WP ProEffizienz analysiert Wärmepumpen automatisiert auf Basis von 15-Minuten-Lastgängen. Neben der Jahresarbeitszahl werden neun konkrete Performance-Parameter berechnet, darunter Heizgrenze, Heizkurve, Schaltzyklen, Taktlängen und Volllaststunden. Die Analyse schafft eine belastbare Grundlage, um ineffiziente Betriebszustände frühzeitig zu erkennen und eine Betriebsoptimierung durchzuführen.
Endkundinnen und Endkunden melden sich freiwillig an und geben ihre Zustimmung zur Datenübermittlung. Enerlytica analysiert die Daten und spricht eine oder mehrere konkrete Empfehlungen zur Optimierung aus, wenn energetisches Potenzial erkannt wird. Dadurch werden Vor-Ort-Einsätze gezielt auf Anlagen mit erwartbarem Nutzen fokussiert.
Das Programm wurde mit ewz im Live-Betrieb getestet und positiv beurteilt. Ab der Heizsaison 2026/27 ist es für alle Wärmepumpen im Versorgungsgebiet einsetzbar, auch bei Anlagen ohne separate Wärmepumpenmessung. Damit kann das Programm flexibel in bestehende Prozesse der Energieberatung integriert oder in Partnerstrukturen aufgesetzt werden.



